Unser Leitgedanke

Seit Oktober 2007 hat die Bürgerstiftung Viernheim ihre Arbeit in unserer und ausschließlich für unsere Stadt aufgenommen und fördert Projekte, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen sind. Sie wirkt in einem breiten Spektrum des städtischen Lebens, dessen Förderung stets im Vordergrund steht.

GEMEINSAM MEHR ERREICHEN

Es gibt viele Wege aktiv zu werden

Zustifter gesucht!

Wie kann man sich engagieren? Stiften kann jeder. Privatpersonen können ebenso wie Unternehmer Stifter werden. 

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Vermächtnis an die Bürgerstiftung Viernheim

Von und für Bürger*Innen in Viernheim

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RECHTE & PFLICHTEN & MÖGLICHKEITEN

BÜRGERSTIFTUNG

Bürgerstiftungen...

...sind rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts. Für sie gelten die Vorschriften des bürgerlichen Gesetzbuches.

Das ist die formal juristische Beschreibung der Bürgerstiftung. Dahinter verbirgt sich freilich viel mehr.

Die Bürgerstiftung ist eine neue Organisationsform gemeinnützigen und bürgerschaftlichen Engagements, die seit Mitte der 90er Jahre zunehmend an Popularität gewonnen hat.

Unter ihrem Dach können Geld, Zeit und Ideen eingebracht werden, um kulturelle, soziale, bildungspolitische und andere gemeinnützige Anliegen zu fördern.

Bürgerstiftungen engagieren sich in einem lokal begrenzten Gebiet, in einer Stadt, einem Landkreis oder einer Region. Sie entsprechen damit dem Wunsch vieler Menschen, sich an ihrem Wohnort oder Firmensitz zu engagieren. Das Tätigkeitsspektrum, das in der Stiftungssatzung festgelegt wird, ist in der Regel so gefasst, dass flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert werden kann. Üblicherweise werden Stiftungen mit einem großen Vermögen, einem wohlhabenden Stifter oder mit Unternehmensstiftungen assoziiert.

Anders bei der Bürgerstiftung: Hier kommt das Stiftungskapital zusammen, indem viele kleinere und mittlere Vermögen gestiftet werden. Privatpersonen können ebenso wie Unternehmen Stifter werden.

Beginnen kann die Stiftungsarbeit mit einem Startkapital von mindestens 50.000 Euro, das dann durch Zustiftungen aufgestockt wird. Kleine Beträge können große Wirkung erzielen.

Die Bürgerstiftung eröffnet neue Beteiligungschancen für große Teile der Bevölkerung. Über entsprechende Gremien werden die Stifter und die späteren Zustifter an der Willensbildung beteiligt. Eine Bürgerstiftung ist keine Konkurrenz für bereits bestehendes Engagement in Vereinen und Stiftungen vor Ort, sondern vielmehr eine notwendige Bündelung der Kräfte, um gemeinsam mehr zu erreichen.

Bürgerstiftungen bauen langfristig das Stiftungskapital auf, unterstützen und beraten Stifter und Spender mit unterschiedlichen gemeinnützigen Interessen, vergeben Fördermittel oder führen eigene Projekte durch.

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Projekten und Maßnahmen,

a) der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit,

b) der Kunst, Kultur und Denkmalpflege,

c) des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Landschaftspflege,

d) des traditionellen Brauchtums und der Heimatpflege,

e) zum Verständnis für das demokratische Staatswesen und der Völkerverständigung,

f) der Bereiche der Bildung, der Erziehung und des Sport,

g) der öffentlichen Gesundheitspflege.

Die Bürgerstiftung Viernheim erfüllt ihren Stiftungszweck in Viernheim.

Schauen Sie sich unsere Satzung an, nutzen Sie unseren Download  

Anja KirchnerVorsitzende
Sven PeterhänselStellvertretender Vorsitzender
Stefan BenzFinanzmanagement
Simone Baaß 
Harald HofmannVorsitzender
Ute PfenningStellvertretende Vorsitzende
Bernd SchafhauptSchriftführer
Jürgen Faltermann 
Wilhelm Heucke-Scheller 

 

Engagement für einen "guten Zweck" kann mit erheblichen steuerlichen Vorteilen verbunden sein. Denn Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen können gegen Vorlage einer Zuwendungsbestätigung als Sonderausgaben steuermindernd geltend gemacht werden.

Es gibt drei verschiedene Arten von Zuwendungen:

  •  die anfängliche Ausstattung der Stiftung mit Grundstockvermögen
  •  spätere Zustiftungen
  •  Spenden

Gem.§10bAbs. 1 S. 1 EStG können Ausgaben zur Förderung mildtätiger, kirchlicher, religiöser, wissenschaftlicher und der als besonders förderungswürdig anerkannten gemeinnützigen Zwecke bis zur Höhe von insgesamt 5 % des Gesamtbetrages der Einkünfte als Sonderausgaben abgezogen werden. Für wissenschaftliche, mildtätige und als besonders förderungswürdig anerkannte kulturelle Zwecke erhöht sich der Sonderausgabenabzug um weitere fünf Prozent auf zehn Prozent.

§ 10b Abs. 1 S. 3 EStG eröffnet eine zusätzliche Abzugsmöglichkeit bei Zuwendungen an Stiftungen. Danach können Zuwendungen an steuerbegünstigte Stiftungen bis zu einer Höhe von jährlich 20.450 € als weiterer Sonderausgabenabzug steuerlich geltend gemacht werden. Der zusätzliche Abzugsbetrag gilt allerdings nicht für Stiftungen, die Zwecke nach § 52 Abs. 2 Nr. 4 AO (sog. Freizeitzwecke) verfolgen. Bei Zuwendungen an Stiftungen können daher kumulativ der Abzug nach § 10 b Abs. 1 S. 1 und 2 EStG und der Abzug nach § 10 b Abs. 1 S. 3 EStG geltend gemacht werden.

Grundsätzlich dürfen die vorgenannten Zuwendungen an Stiftungen nur in dem Veranlagungszeitraum als Sonderausgaben abgezogen werden, in dem sie geleistet worden sind. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz bildet die sog. Großspendenregelung. Gemäß der Großspendenregelung kann für Einzelzuwendungen von mindestens 25.565 € für die Förderung wissenschaftlicher, mildtätiger oder als besonders förderungswürdig anerkannter kultureller Zwecke ein auf mehrere Jahre verteilter Spendenabzug in Anspruch genommen werden.

Eine Großspende kann daher im Rahmen der Jahreshöchstsätze auf den Veranlagungszeitraum der Zuwendung, das vorangegangene Jahr und die fünf der Zuwendung folgenden Veranlagungszeiträume verteilt werden. Diese Großspendenregelung gilt auch für den Steuerabzug gem. § 10 b Abs. 1 S. 3 EStG.

Neben und zusätzlich zu den vorgenannten Abzugsmöglichkeiten eröffnet § 10b Abs. 1aS. 1 EStG dem Stifter die Möglichkeit, die erstmalige Vermögensausstattung einer Stiftung im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Veranlagungszeiträumen bis zur Höhe von insgesamt 307.000 € in Abzug zu bringen. Allerdings kann dieser besondere Abzugsbetrag innerhalb eines Zehn-Jahres-Zeitraumes der Höhe nach nur einmal in Anspruch genommen werden.

Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen können

  • als Sonderausgaben steuermindernd in Höhe von 20% des Gesamtbetrages der Einkünfte geltend gemacht werden
  • und bei Neugründung der Stiftung bis max. 1.000.000 Euro verteilt auf 10 Jahre möglich.

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